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Die Entwicklung der Armbanduhren

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Menschheit mit sehr großen Veränderungen und Neuerungen konfrontiert worden. Flugzeuge, Automobile und Züge sind prägend für diese Epoche gewesen.

Auf einmal waren Taschenuhren nur noch als Antiquitäten betrachtet worden. Die Armbanduhr in Form von Herrenuhren oder Damenuhren trat an ihre Stelle, wobei es durchaus interessant ist, sich diese epochiale Veränderung näher zu betrachten. Es kursieren einige Theorien die hier kurz angeschnitten werden sollen, auch wenn hier sicherlich keine als sicher und endgültig angesehen werden darf.

So soll den Beginn dieser Erfolgsstorry ein unbekanntes Kindermädchen markiert haben, die es für sich selbst als bequemer empfunden hat, sich die Uhr mit einem Band am Arm zu befestigen, als sie sich an einem langen Band um den Hals zu hängen, was sie gerade bei ihrer Tätigkeit als sehr störend empfand. Eine andere Geschichte besagt, dass einige Offiziere einen speziellen Uhrmacher mit dieser Aufgabe betraut haben sollen. Sie hatten erkannt, dass es im Krieg hinderlich ist, umständlich die Uhr in der Tasche zu suchen um das für sie unentbehrlichen Instrument herauszuholen. Bei der Befestigung der Herrenuhr am Handgelenk würde hingegen ein kurzer rascher Blick genügen.

Des Öfteren fällt in diesem Zusammenhang auch der Name Louis Cartier. Die Geschichte besagt, dass um 1910 ein guter Freund und zugleich Flugpionier Alberto Santos Dumaunt von ihm eine elegante Ausführung einer seiner Automatikuhren verlangte, die für ihr bequem in der Handhabung sei.

Welche dieser Thesen auch immer zutreffend sei, alle zusammen zeigen jedoch in die selbe Richtung: neben der Bedeutung des Schmuckstückes ist der Anfang und auch der damit verbundene Siegeszug der Armbanduhr auch in der Notwendigkeit der Funktionalität zu suchen.