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DER STOFF AUS DEM DIE T-SHIRTS SIND

Das T-Shirt entstand aus der langen Unterwäsche von Männern. Zunächst war es eine dünne Unterjacke mit halblangem Arm für Arbeiter, später ein Feinripp-Unterhemd. Erst danach wurde das T-Shirt zur salonfähigen Oberbekleidung. Definitionsgemäß besteht das T-Shirt zu 100 Prozent aus Baumwolle.

Baumwolle ist weltweit die wichtigste Naturfaser für Textilien. Die ältesten Stofftiere aus Baumwolle, die man fand, wurden ungefähr vor 6000 Jahren in Mexiko angefertigt. Kommerzieller Baumwollanbau entstand vor circa 3000 Jahren in Indien, Pakistan und China. Weltweit werden heute um die 20 Millionen Tonnen Baumwolle geerntet, die zur Herstellung von Textilien und Verbandsmaterial dienen. Baumwolle wird in warmen, frostfreien Klimazonen angebaut und braucht neben viel Sonne auch viel Wasser. Da die Baumwolle zu großen Teilen in armen Ländern mit Wasserknappheit angebaut wird, stellt dies einen erheblichen Aufwand durch Bewässerungsanlagen dar.

Da der Anbau von Baumwolle in den ersten Jahrhunderten sehr lukrativ war, sind viele Bauern auf den Anbau des begehrten Rohstoffs umgestiegen. Durch die einseitige Nutzung des Landes starben viele Tiere und Pflanzen aus und der Boden verlor an Nährwert und wurde immer unfruchtbarer.

Um die Familien weiterhin versorgen zu können, und um, trotz starkem Rückgang der Bodenqualität, genügend Baumwolle anbauen zu können, griffen die Farmer zu immer größeren Mengen an Pestiziden und Kunstdüngern. Was dazu führte, dass sich Baumwolle zur Spritzmittel-intensivsten Kultur entwickelte. Umwelt- und Gesundheits-Schäden sowie Land- und Wasserverschmutzung sind die Auswirkungen.

Die Preise für Baumwolle sind enorm gesunken und mit den fallenden Preisen gehen nach und nach große Baumwollfirmen bankrott. Immer mehr Bauern verschulden sich mit dem Anbau von Baumwolle und sind nicht mehr in der Lage, ihre Familien zu ernähren.


SONNENSCHUTZKLEIDUNG FÜR KINDER

Kinder bekommen wesentlich leichter einen Sonnenbrand als Erwachsene, da ihre Haut noch nicht richtig bräunen und auch keine schützende Hornhaut bilden kann.

Jeder Mensch hat ein Sonnenkonto, auf dem jegliche Sonneneinstrahlung vermerkt wird. Sonnenbrände sind besonders schlimm und lassen die erreichte Sonnendosis enorm ansteigen. Ist dieses Konto voll, reagiert die Haut mit Krankheiten wie Hautkrebs und ähnlichem. 80 Prozent dieser UV-Strahlendosis bekommen Menschen bis zum 18. Lebensjahr ab. Das bedeutet also, dass ein guter Sonnenschutz besonders in jungen Jahren wichtig ist.

Am besten schützt man sich mit Kleidung, denn Sonnenschutzmittel können nur einen Sonnenbrand verhindern, nicht jedoch Hautkrebs. Auch wenn die Haut nicht sichtbar verbrennt, können die UV-Strahlen Schäden in der Haut anrichten. Nicht alle Textilien schützen gleich gut vor der Sonne. Inwieweit UV-Strahlung durch Textilien dringen kann, hängt vom Material, der Webart, der Farbe, der Dicke und der Dichte eines Stoffs ab.

Um den Stoff UV-undurchlässig zu machen, werden die Textilien enger gewebt, damit die Maschenzwischenräume verkleinert werden. Zudem wählt man Fasern und Farben, die die Strahlung besonders gut absorbieren. Dunkle und dicht gewebte Kleidungsstücke aus Polyester schützen am besten. Es folgen Wolle, Seide und Nylon. Baumwolle, Leinen und Viskose haben meist einen geringeren Schutzfaktor. Außerdem können UV-absorbierende Substanzen wie unbedenkliches Titandioxid oder bedenkliche Oxal-Aniline aufgebracht werden. Bei Chemiefasern kann man solche Pigmente direkt in den Stoff einarbeiten.

(Alle Angaben ohne Gewähr)