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SCHÖNE BEINE

Mit steigenden Temperaturen werden auch wieder kürzere Röcke aus dem Schrank hervorgekramt. Dabei sind zur Schau gestellte, schöne Beine nicht nur für Männer ein Blickfang. Auch Frauen schauen neidisch auf die schlanken und wohlgeformten Beine ihrer Konkurrentinnen. Bei den eigenen Schenkeln sind Frauen meist besonders kritisch. Neben Orangenhaut und Speckpölsterchen sind auch sichtbare Äderchen, die so genannten Besenreisser, ein weit verbreitetes Problem. Zwar kann man solche Makel nicht von heute auf morgen wegzaubern jedoch gibt es langfristig Möglichkeiten, etwas für schöne und makellose Beine zu tun.

Das A und O für schlanke und wohlgeformte Beine ist Bewegung. Das lässt nicht nur überflüssige Pfunde verschwinden, sondern hilft auch, die Beine straff zu halten. Durch die verbesserte Durchblutung werden zusätzlich Gefäße und Venen gestärkt. Ideal sind Sportarten mit gleichmäßigen Bewegungen wie Walken, Radfahren, Skaten oder Schwimmen. Plötzliche Bewegungen wie bei Tennis oder Squash belasten Gelenke und Gefäße und sind deshalb besser zu vermeiden.

Wer also regelmäßig zu den Joggingschuhen oder dem Rad greift, schafft die besten Voraussetzungen für schöne Beine. Versuchen Sie, langes Sitzen und Stehen zu vermeiden, denn Laufen und Liegen bekommt Ihnen wesentlich besser. Nehmen Sie stets die Treppen statt den Aufzug und achten Sie auf Ihr Gewicht, denn Übergewicht belastet vor allem die Beine und Venen. Zum Schlafen legen Sie Ihre Beine dann am besten hoch, indem Sie einige Kissen unter Ihren Fersen platzieren.

Um Cellulite und Besenreißern vorzubeugen, helfen kalte Duschen und Bürstenmassagen. Duschstrahl oder Massagebewegung werden dabei von den Füßen langsam nach oben geführt. Wer also morgens beim Duschen auch kaltes Wasser einsetzt, regt nicht nur seinen Kreislauf an und kommt in Schwung, sondern pflegt gleichzeitig auch seine Beine.

Neben Cellulite und Haaren an den Beinen stören sich Frauen oft an den kleinen violetten Äderchen, die sich bei vielen an Ober- und Unterschenkeln zeigen. Diese Äderchen können ein Anzeichen für eine Venenschwäche sein. Etwa jede zweite Frau und fast jeder dritte Mann leiden unter diesen so genannten Besenreißern.

Unbehandelt können die sichtbaren Äderchen zu Krampfadern und später sogar zur lebensbedrohlichen Thrombose führen, deshalb sollten Sie beim Auftreten solcher Äderchen Ihren Arzt zu Rate ziehen, da ernste Venenprobleme in die Hände eines erfahrenen Arztes gehören. Dieser kann dann entscheiden, ob die geschädigten Gefäße operativ entfernt werden müssen.

Wer an einer Venenschwäche leidet, sollte außerdem darauf achten, nicht zu lange zu stehen oder zu sitzen. Lässt sich das zum Beispiel bei der Arbeit nicht vermeiden, legen Sie regelmäßige Pausen ein, in denen Sie die Füße hochlegen oder herumlaufen. Außerdem sollten Sie auf Alkohol und Zigaretten verzichten, denn sie stellen eine zusätzliche Belastung für Ihre Venen dar.

Am besten, Sie ernähren sich vollwertig mit viel Obst und Gemüse und trinken mehr als zwei Liter Wasser oder Früchtetees am Tag. Auch wenn hohe Schuhe schöne Beine machen, sollten Sie so oft wie möglich bequeme flache Schuhe tragen, denn Absätze mit mehr als sechs Zentimetern sind äußerst schädlich für Venen und Beine. Gehen Sie so viel wie möglich barfuss. Künstliche Wärme ist besonders schlecht für Venen, deshalb ist es äußerst ungesund, häufig enge Stiefel zu tragen.

Wenn Sie Probleme mit Ihren Venen haben und die Anti-Babypille nehmen, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen, damit er Ihnen eine möglichst niedrig dosierte Pille verschreibt. Das beste Mittel für schöne Beine ist und bleibt allerdings regelmäßiger Sport. Am besten eignet sich hierfür Fahrradfahren und Schwimmen, da dabei die Gelenke nicht unnötig belastet werden.

(Alle Angaben ohne Gewähr)